Starker Vater
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Kostenlos · 8 Seiten · Für Väter mit Kindern von 3 bis 14

Du siehst dein Kind alle 14 Tage. Dein Kind soll dich trotzdem jeden Tag spüren.

Das 10-Minuten-Ritual: sieben Tage, ein Brief pro Tag, ein Kuscheltier auf Reisen, und ein Kind, das weiß, dass Papa jeden Abend da ist. Kostenlos, acht Seiten, ab heute Abend umsetzbar. Funktioniert auch, wenn kein Anruf durchgestellt wird.

Kostenlos. Danach fünf Mails von mir zu Tag 8, dann eine pro Woche. Abmelden jederzeit mit einem Klick. Deine Daten bleiben bei mir. Datenschutz

Zwei Wochenenden im Monat machen dich zum Besucher. Zehn Minuten am Tag machen dich zum Papa, den dein Kind jeden Abend spürt.

Du kennst die Rechnung. Vier Tage von vierzehn. Sonntagabend die Haustür, dann zwölf Tage, in denen dein Kind aufwacht, frühstückt, streitet, einschläft. Und du bist nicht da. Im Job entscheidest du über Budgets und Menschen. An dieser Haustür entscheidest du nichts.

Du hast es mit Anrufen versucht. Dein Kind sagt „gut“ und „ja“ und nach vierzig Sekunden „tschüss“. Du hast es mit Geschenken versucht, und hinterher fühlte es sich an wie eine Quittung. Und irgendwann läuft im Hinterkopf der Satz mit, den in einer Bremer Befragung 45 % der getrennten Väter über sich selbst sagen: Wochenendpapa.

Die Zahlen dahinter sind keine Meinung. Jedes vierte Trennungskind in Deutschland hat keinen Kontakt mehr zu seinem Vater. Fast die Hälfte der Trennungsväter würde sich gern mehr kümmern. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt das, was in den zwölf Tagen dazwischen passiert. Oder nicht passiert.

Und jetzt der Teil, den dir niemand sagt: Die Forschung ist seit 25 Jahren eindeutig. Wie oft du dein Kind siehst, sagt fast nichts darüber aus, wie es ihm geht. Ob es dich spürt, warm, verlässlich, an seinem Alltag beteiligt, sagt fast alles.

Das heißt: Die 14 Tage sind nicht dein Problem. Die Stille dazwischen ist es. Und die beendest du heute Abend. In zehn Minuten.

Was das hier nicht ist

Kein Rechtsratgeber. Keine Therapie. Kein Kampf gegen die Mutter deines Kindes. Es ist ein Plan für die zwölf Tage dazwischen, geschrieben von einem Vater, der ihn selbst geht.

Was drin ist

  • Die drei Stufen Gegenwind, Windstille, Rückenwind: Der Plan funktioniert auch, wenn kein Anruf durchgestellt wird und dein Kind kein eigenes Handy hat.
  • Das Telefonritual mit festem 10-Minuten-Ablauf, nach dem ein Vierjähriger nicht nach vierzig Sekunden „tschüss“ sagt.
  • Drei Altersvarianten (3 bis 6, 7 bis 11, 12 bis 14): Kuscheltier und Hörfigur, Fortsetzungsgeschichte mit Forscherauftrag, gemeinsames Projekt statt Pflichtanruf.
  • Die sieben Dinge, die du nie tust, damit dein Kind nie zwischen dir und seiner Mutter steht.
  • Tag 8: die dreißig Sekunden an der Haustür, in denen alles kaputtgehen kann, und was du stattdessen sagst.
  • Der Ritual-Vertrag zum Ausdrucken für die nächsten 14 Tage.

Wer das hier schreibt

Ich bin Dave. Ich sehe mein Kind alle 14 Tage. Als Anrufe am Anfang nicht gingen, habe ich Briefe geschrieben und ein Kuscheltier auf Reisen geschickt. Daraus ist das Ritual geworden. Ich bin kein Therapeut und kein Anwalt. Ich bin ein Vater, der das hier jeden Tag macht.

Heute Abend um halb acht kann dein Kind dich zum ersten Mal spüren.

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